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Der Lehrstuhl Graphische Datenverarbeitung (Visual Computing) erforscht seit mehr als 25 Jahren Verfahren zur Erzeugung, Verarbeitung und Analyse von Bildern und 3D-Modellen mit dem Computer. Dies umfasst Teildisziplinen wie die Computergrafik, Visualisierung, Geometrieverarbeitung, VIrtuelle Realität, Computer Vision oder 3D Rekonstruktion.

Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen dabei in folgenden Bereichen:

  • Rendering & Visualisierung: Beim Rendering geht es darum, aus gegebenen 3D-Objekten oder 3D-Welten Ansichten zu erzeugen. Der Schwerpunkt kann dabei auf einer möglichst realistischen Darstellung (photorealistic rendering) oder auf einer möglichst schnellen, am besten interaktiven Darstellung liegen (real-time rendering) – am besten natürlich beides. Bei der Visualisierung werden ebenfalls Bilder ertzeugt, allerdings geht es dabei nicht darum ein möglichst realistisches Abbild von 3D-Welten zu erzeugen, sonder Bilder, die dem Betrachter Einblicke in unterschiedlichste Daten gewähren, z.B. gemessene Daten (z.B. medzinische CT-Aufnahmen), simulierte Daten (z.B. Strömungssimulationen) oder abstrakte Daten wie die Ausbreitung von Twitter-Nachrichten geben.
  • Geometrische Modellierung & 3D-Rekonstruktion: In diesem Bereich geht es darum, 3D-Modelle (z.B. für das Rendering oder die Visualisierung) zu erzeugen, zu verarbeiten oder zu analysieren. Dabei werden Verfahren untersucht zur Repräsentation von 3D-Oberflächen im Rechner oder zur Animation bzw. physikalischen Simulation von 3D-Objekten. Bei der 3D-Rekonstruktion ist das Ziel die Erzeugung von 3D-Modellen aus Bildern oder mittels fortgeschrittenerer Sensorik, insbesondere Tiefenkameras (Microsoft Kinect etc.)
  • Virtuelle & erweiterte Realität: Bei der virtuellen Realität taucht der Benutzer in eine virtuelle Welt ein. Dazu werden spezielle Anzeigegeräte benötigt, aktuell vor allem sogenannte VR-Brillen, bei denen der Benutzer durch Drehen des Kopfes sich in einer virtuellen Welt auf natürliche Art und Weise umsehen und auch umherlaufen kann. Bei der erweiterten Realität wird die reale Umgebung mit virtuellen Objekten überlagert, sodass sich reale und virtuelle Welt vermischen. Hierzu sind ebenfalls spezielle Geräte notwendig (z.B. AR-Brillen wie die Microsoft HoloLens), oder Projektoren, die direkt neue Inhalte auf die Umgebung projizieren.
  • Visual Computing in den Geistes- und Sozialwissenschaften: In diesem Bereich wird die Anwendung von  Verfahren des Visual Computings zur Beantwortung von Fragen der Geistes- und Sozialwissenschaften erforscht. Typischer Anwendungsbereich ist die Archäologie, in der mit Methoden des Visual Computings Artefakte dreidimensional digitalisiert und analysiert, sowie mit virtueller oder erweiterter Realität dargestellt oder in anderem Kontext visualisiert werden können. Der Lehrstuhl ist im interdisziplinären Zentrum „IZ digital“ sowie dem Studiengang Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften engagiert.

Lehrstuhl für Graphische Datenverarbeitung

Sekretariat

  • Maria Baroti